Audio Guide: Station 16
Wandtext
Erbgesundheit und Krankenmord
Die Eugenik verstand sich als Lehre vom menschlichen Erbgut. Durch Anwendung ihrer Erkenntnisse in der Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik sollten gesunde Anlagen gefördert und schlechte verhindert werden. Im Nationalsozialismus leistete die Eugenik als Teil der „Rassenhygiene“ einer mörderischen Ideologie Vorschub: „Minderwertige“ Erbanlagen wurden festgelegt und der „Lebenswert“ Kranker auch an den Pflegekosten gemessen. Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen sowie mit psychischen Erkrankungen galten als „lebensunwert“. Unter dem Deckmantel der „Euthanasie“ – des „Gnadentodes“ – wurden sie systematisch ermordet. 2.848 Patientinnen und Patienten aus Mauer-Öhling kamen in Schloss Hartheim, vor Ort oder in anderen „Heil- und Pflegeanstalten“ ums Leben.
Wegbeschreibung
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