Audio Guide: Station 3
Wandtext
Einordnungen
Wie psychische Erkrankungen oder Ausnahmezustände bewertet werden, hängt von vielen Faktoren ab. Eine wesentliche Rolle spielen seit jeher die Zeit, der Ort und die Situation. Je nach Weltanschauung, Religion und Wissensstand wurde ein psychischer Ausnahmezustand unterschiedlich wahrgenommen: von den einen als Erleuchtung und Nähe zu Gott, von den anderen als Besessenheit und Gottesferne.
In moderner Zeit verloren religiöse Deutungen an Gewicht. An ihre Stelle traten andere Erklärungen. Im Fall der „Hysterie“ zum Beispiel waren sie sexistisch: Deren Ursprung sah man zunächst in der Gebärmutter – demnach konnten auch ausschließlich Frauen davon betroffen sein. Die „Beatlemania“ genannte Euphorie von Musikfans wiederum stuften oft konservative Musik- und Kulturkritiker als krankhaft ein.
Leid und Schmerz
Eine psychische Erkrankung ist meist eine schmerzhafte Erfahrung. Sie bringt zahlreiche Einschränkungen und Belastungen mit sich. Am stärksten wirkt der Leidensdruck. Er betrifft die erkrankte Person selbst, aber auch ihr soziales Umfeld.
wenigen stellt sich die Frage nach dem Warum. Die Antwort darauf fällt – je nach Zeit und Gesellschaft – unterschiedlich aus. Bisweilen wurde und wird dem Leiden als solchem eine moralische, politische oder religiöse Bedeutung beigemessen. Seit den Anfängen der modernen Medizin wird außerdem unternommen, Schmerz zu definieren und zu messen.
Wegbeschreibung
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