Audio Guide: Station 8
Wandtext
Kapitel 2: Diagnose
Das Wort „Diagnose“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Erkennung“, „Beurteilung“ oder „Urteil“. Medizinische Fachleute stellen Diagnosen nach umfassenden Untersuchungen. Dabei fragen sie nach Beschwerden und Symptomen, aber auch nach Ereignissen in der Lebensgeschichte, die damit in Verbindung stehen könnten. Manchmal kommen medizinische, psychologische und funktionelle Tests zum Einsatz. Schließlich gilt es alle Informationen zu einem Gesamtbild zusammenzufügen und eine Diagnose zu stellen.
Für Menschen, bei denen eine psychische Erkrankung diagnostiziert wird, ist das nicht immer einfach: Wie sollen sie damit umgehen? Für viele fühlt sich die Diagnose wie ein Urteil an. Sie befürchten Ausgrenzung und Stigmatisierung. Doch oft bedeutet eine Diagnose auch Erleichterung. Nach einer langen Leidensgeschichte kann sie Klarheit schaffen und es möglich machen, eine positive Zukunftsperspektive zu entwickeln.
Untersuchung und Integrität
Einen wesentlichen Teil der medizinischen Arbeit stellt die Begegnung mit den Patientinnen und Patienten dar. In Gesprächen und durch Untersuchungen sammeln Ärztinnen und Ärzte alle wichtigen Informationen, die sie für eine Diagnose und Behandlung brauchen. Dafür stellen sie Fragen – mündlich, schriftlich oder mithilfe von Bildern.
Psychische Erkrankungen fordern Ärztinnen und Ärzte heraus, weil sie nach Hinweisen suchen, die sich nicht immer offenkundig zeigen. Patientinnen und Patienten wiederum kann es beanspruchen, dass jene, die sie behandeln, dabei in sehr intime Lebensbereiche vordringen.
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